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Seit August unterstützt XENON die Initiative foodsharing, bei welcher noch verwendbare Lebensmittel vor der Mülltonne gerettet werden. Diese Initiative wurde bereits 2012 gegründet und ist mittlerweile in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Mehr als 200.000 Lebensmittelretter oder foodsaver, wie sie sich selbst nennen, engagieren sich freiwillig, sammeln Lebensmittel und verteilen diese weiter. Im Gegensatz zu anderen Organisationen, wo nur verpackte Nahrungsmittel entgegengenommen werden, kann man bei foodsharing auch fertig zubereitete Gerichte mit Anderen „teilen“.

„Mir tat es leid, dass wir das übrig gebliebene Mittagessen aus der eigenen Kantine entsorgt haben, obwohl die Speisen noch gut waren und sich andere darüber gefreut hätten“, sagt Anke Bremmel, XENON Prokuristin. „So entstand die Idee sich einen Partner wie foodsharing zu suchen.“ Nach der Abholung bringen die foodsaver das Essen an unterschiedliche Verteilstationen, sogenannte Fair-teiler. Dazu gehören zum Beispiel der Umsonstladen und das Café Malobeo, aber auch verschiedene Hausprojekte und Einrichtungen. Die Teiler-Szene organisiert sich über die Plattform foodsharing.de und kooperiert mit der Dresdner Tafel.

Alle Mitglieder der foodsharing-Community arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich. Auch zukünftig soll die Initiative kostenlos, unabhängig, werbefrei und nicht kommerziell bleiben. Unternehmen, die ebenfalls überzählige Lebensmittel abgeben möchten, können sich direkt per Mail an info@foodsharing.de melden.